wie sie flatterten und sich in den Himmel stürzten. So leicht waren sie. Sie lebten in einer Welt der Reflexionen, der Spiegelungen, im ständigen Zwiegespräch mit der Oberfläche und Masse der Dinge. Es war ein Leben, das ich nicht ertragen könnte. Sie wussten nie, wo HIER war, sie kannten nur ein Echo des DORT.“ (Hauptfigur T.S. Spivet in Reif Larsens „Die Karte meiner Träume“)

Diese Zeilen sind mir vor ein paar Jahren begegnet und beschreiben so gut, warum das Zusammensein mit Pferden so heilsam sein kann und warum ich so gerne mit Pferden bin, denn auch ich empfinde die Vorstellung eines solchen Fledermauslebens als kaum erträglich. Und doch leben wir Menschen tagtäglich ein wenig in solch einer Fledermauswelt der Reflexionen, nach außen orientiert, oft mehr reagierend als agierend.
Wer jedoch mit Pferden kommuniziert und sich wirklich auf den Rhythmus eines Pferdes einlässt, verlässt das DORT (wo auch immer das sein mag) und landet unvermeidlich im HIER und damit auch bei sich selbst.

Auf weniger Fledermausdasein und viel mehr präsente, pferbundene Momente. 💙

(Musste mal hier hin, weil hab mich gerade wieder neu in dieses Zitat verliebt, welches ein etwas verstecktes Leben auf meiner Website führt. Danke liebe Silke für die Wiederentdeckung. 😉)

Foto: Unsere Fanni Shettylinenoma mit sich und ihrer Reflexion vor ein paar Jahren im Abendlicht.

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