Mein kleines Prinzessinnentierchen Amy ♕

… ist jetzt auch oben druff liberty unterwegs. Und ich freu mich wie verrückt, dass ich es gewagt habe „DA“ so drauf zu steigen. Es wäre nämlich zu Schade gewesen meine kleine quirlige Kanonenkugel nicht so frei von oben zu erleben. Was so in Ermangelung von passendem Kanonenkugel-Equipment (da hält nämlich noch nicht einmal ein Pad drauf) und gesundem Menschenverstand alles möglich wird. 😜
Die Mia Langstrumpf war nebenher natürlich auch mit ihrer Peppa unterwegs und Amy und ich haben bei unserem nicht ganz unterschwelligem Battle ein wenig den kürzeren gezogen. So schicke Galopprunden mit Sprungeinlage und Schnörkel und trallala sind uns noch zu heikel. Aber der Ehrgeiz ist geweckt! 😎
(Leider ohne Bild von den springenden Glanzleistungen der Miapeppakombo aber den Rest gibt es schön verschwommen zu bewundern, denn ich habe entweder die schlechteste Handykamera der Welt oder vielleicht auch einfach nur die dreckigste Linse 🤔)

Kommunikation pferbindet 🔗

… wenn wir dem WIE mehr Beachtung schenken als dem WAS.
Wie wir Menschen zueinander in Verbindung stehen wird schließlich auch eher im Subtext unserer Kommunikation ausgehandelt und übermittelt und nicht im „aus“-gesprochenen Wort bzw. Sachtext.
Eigentlich ganz einfach aber leider nicht leicht. Wir sind so viel damit beschäftig, WAS wir mit dem Pferd machen wollen, da geht das WIE tatsächlich oftmals ein wenig im Alltag unter. Deshalb haben wir unter diesem Motto gestern in unglaublich schöner und durch den Tag tragender Runde (ihr wart alle echt toll! 🤗 die Ponies sowieso) einige der WIE-Themen der pferdischen Kommunikation erforscht. Und gemeinsam und achtsam einfach an UNS mit dem Pferd geworkshoped. Raum, Energie, Körpersprache und Selbstführung waren die Themen und es kam über getanzte, geschlagene und geatmete Mensch-zu-Mensch Übungen noch einiges an Themen dazu. Außerdem hatte eben auch jeder Mensch sein eigenes persönliches Thema mitgebracht und die Pferde haben klar, freundlich und bestimmt auf einige davon aufmerksam gemacht. Schön, wenn man in einer Runde von Pferdemenschen ist, wo jede Pferdestimme Gehör findet. Ich liebe meinen Arbeit! ☺️

             

ACHTSAMKEIT, Partnerschaft & Kommunikation 🍃

Ein Workshop zum Junggesellinenabschied sollte es sein. Was für ein wunderschöner Auftrag für die Ponies und mich. 🤗
Wir haben miteinander Worte gesammelt, tanzend kommuniziert, mit den Ponies gespielt und am Ende mit rauchenden Köpfen noch so viel gelacht. Mancher voller Energie, mancher einfach sonntagsgroggykuschelbedürftig, laut und leise, die Ponies voller Frühlingsgefühle, es durfte so sein. 🙏
Und am Ende auch herausgefunden, dass Grenzsetzung für sich selbst und eben auch dem Anderen gegenüber ein etwas vergessenes und so wichtiges Thema fürs achtsam, präsent und pferbunden sein ist.
ACHTSAMKEIT, was für ein wunderbares Thema am Pferd. Es wird eine Wiederholung geben, für alle die Lust auf dieses schöne Thema haben, nicht nur für zukünftige Ehefrauen und deren Freundinnen. 😉

  

 

Übers knutschen, lächeln und Zunge rausstrecken ;)

Mia und ich tasten uns derzeit ans fotografieren ran…
Plan: alle drei Ponies hübsch in die Kamera lächelnd mit mir auf einem Foto (ich natürlich auch ein wenig hübsch guckend).
Ergebnis: Ein Pony frisst immer, mindestens eins macht immer ein seltsames Gesicht oder verdeckt mich beim fragenden an mir rumnuscheln („Anne, was machen wir hier eigentlich?“). Und ich? Auch leichte Gesichtsinkontinenz beim Lächeln auf Bestellung, Ponykopf aus dem Gras pflücken und Ponyfragen beantworten.
Gefühlte 500 Fotos später geben wir auf. Und damit die Laune bei allen wieder steigt gibt es eine Runde Quatsch. Und schon sind alle Ponies mit an Board beim wer kann besser knutschen, lächeln und Zunge bekloppt rausstrecken. Tag doch noch gerettet! 😅
👉 Merke: Knutschen, lächeln und auch Zunge raus strecken kann den Tag retten!

Die Sache mit der Pippi Langstrumpf 🤸‍♀️

Ich beobachte die letzten Wochen meine Mia und ihre Peppa und bin irritiert: Irgendwie will ich auch ein bisschen mehr von dem haben, was die Beiden da haben. Mia strahlt die meiste Zeit bis ins Bett hinein vor Freude über all die Geschenke von Peppa. Und Peppa bietet Mia alles mögliche an, um sie zum strahlen zu bringen (und ja, um auch mal was leckeres zu bekommen 😉).
In den letzten Wochen wird aus dem Pferdemenschlein immer mehr ein Pferdemensch und aus der unsicheren Peppa immer mehr die Stute mit echt viel Schalk hinter den Ohren, die in ihr steckt.
Was hat sich verändert? Mia ist schon immer als Pippi unterwegs, spielt unermüdlich mit Peppa. Mia spielte aber schon immer. Das kann es also nicht sein. Neuerdings hat Mia aber auch Ideen bekommen. Eigene Ziele, was sie mit Peppa machen möchte. Dabei macht sie sich viel Gedanken darüber, was Peppa denkt was sie möchte und was Peppa braucht, damit sie ein bestimmtes Ziel erreichen. Sie überlegt, wie sie sich Peppa erklären kann und versucht zu verstehen was Peppa ihr sagt. Und experimentiert eine Menge. Und ich erinnere mich… an mich.. als Teenager.
Und ich? Ich spiele eigentlich auch so gern ABER manchmal nimmt beim Thema Pferd auch einfach das berufliche überhand und ich plane: Heute Longe, morgen Freiarbeit, bergauf zur Muskelkräftigung muss auch noch sein. Showvorbereitung. Schnell noch mal alle bewegen, nachdem ich schon ein paar Stunden an anderen Pferden „gearbeitet“ habe. Amy muss abnehmen, deshalb bitte alles schweißtreibend.
Leider geht mir da als Erwachsene echt oft die Pippi Langstrumpf flöten!
Balance scheint wie immer das Geheimrezept.
Mia, die kleine Pippi Langstrumpf, ist erwachsener geworden und plant mehr im Spiel.
Und ich Erwachsene? Ich versuche seit ein paar Tagen wieder mehr die Pippi Langstrumpf in mir von der Leine zu lassen und loszulassen von dem vielen MUSS.
Tut gut! Nicht nur mir. Auch meinen Pferden. In diesem Sinne: Zieht ruhig mal zwei verschieden geringelte Socken an, wenn ihr das nächste Mal in den Stall geht und lasst die Pippi von der Leine… 🤸‍♀️

Bild: Mia und Peppa „verschlafen“ die Arbeit miteinander während ich „bierernst“ meine Runden drehe! 😅

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen und im Freien

Liberty meets Academic 🦋

Das Schimmeltierchen und ich haben uns letztes Wochenende weitergebildet bei der wunderbaren Rebecca Dahlgren von Horse Vision AB.
Für mich vor allem recht neu, der Umgang mit zwei Sticks in den Händen. Mit zwei Stäben in den Händen und ohne Halsring war ich doch ein ganzes Stück meiner reiterlichen Selbstverständlichkeiten beraubt. Eine super Erfahrung, denn alle Sitzhilfen mussten von mir doch recht bewusst wieder neu zusammengesetzt werden (und ich bin noch dabei). Und es ist wie es immer ist. Unsere Pferde sind so unglaublich fein. Während ich etwas grobmotorisch mit meinen Stöcken rumhantierte, hat der Bosse jedes „gefuchtelte Wort“ auf die Goldwaage gelegt und zum Glück ist er mir gegenüber recht wohlwollend eingestellt. So hat er mich nur manchmal etwas scheel über die Schulter angeguckt: „Na haste es jetzt verstanden!?“ Ja, hab ich. Es gibt echt so viel zu lernen! Wie schön lernen sein kann, merkt man, wenn es von so einem Menschen wie Rebecca Dahlgren begleitet wird. Sie hat eine wunderbar positive und humorvolle Art Mensch und Pferd zu unterrichten. Danke liebe Nicole Lariviere, dass Du Rebecca aus Schweden zu uns holst und drumherum eine so schöne Lernathmosphäre schaffst. ☺️ Und Danke liebe Anne-Barbara Bernhard. Ich habe schöne Fotos von uns! 🥰

Die Messe in Erfurt 2019

Spaß hat es gemacht, soviel Besuch von lieben Menschen haben Bosse und ich bekommen: Danke dafür! 🤗 Bosse hat einen riesigen Job gemacht, sich täglich mit mir zusammen selbst überwunden. Es war seine dritte öffentliche Veranstaltung und er war immer allein im Ring, ohne Pferdekumpel. Trotz Aufregung unglaublich bemüht mir zuzuhören und ich trotz Aufregung bemüht ihm ein guter Partner im Ring zu sein. Wirklich schön! So ein tolles Pony! 😘
In unserer letzten Demo ist Bosse dann doch ziemlich an seine Grenzen gekommen. Auch mein Pony hat wohl Grenzen und hier beginnen dann eben auch erstmal meine Grenzen.
Bosse ist cool und souverän. Das heißt aber eben nicht, dass ihn alles vollkommen kalt lässt. Und die Souveränität kann sich eben auch darin äußern, dass so ein Pony nach reiflicher Überlegung beschlossen hat, dass der Ring kein guter Ort zum wohlfühlen ist. Ich habe in der Demo beschlossen ihm kleine Sequenzen Aufmerksamkeit abzufordern und einfache rahmende, bekannte Übungen anzubieten in denen er Sicherheit finden kann. Das hat ein wenig Ruhe gebracht, wirkliches Wohlfühlen war für ihn aber nicht mehr möglich. Und auch für mich war wirkliches wohlfühlen und loslassen schwer.
Und auch nicht gefragt. Denn ich musste auf Bosse aufpassen, präsent sein und ihn mehr und klarer führen als in den Demos zuvor. Das war auch für mich neu, denn im Alltag „streiten“ wir uns eher über andere Themen und Bosse braucht meine Führung nicht unbedingt, um Komfort in der Welt zu finden.
Was nehme ich aus all dem mit?
Erst einmal: Für mein Schimmeltier war der 3. Tag schlicht einfach zu viel (in einer Trainingssituation wäre ich nach dem wirklich schön verlaufenen zweiten Tag zufrieden gefahren).
Und dann: Bosses Ressourcen sind nicht unerschöpflich und auch er hat Grenzen. Da wir hier und da weiterhin öffentlich unterwegs sein werden, bin ich somit gefordert einen Weg zu finden, dass mein sonst so stark und verlässlich erscheinendes Pony mir ein wenig mehr Verantwortung abgibt und sich tatsächlich ein wenig mehr auf mich verlässt…
und vielleicht brauchen wir auch einfach nur noch ein wenig Übung, Zeit & Geduld um auch solche Herausforderungen restlos cool und souverän zu meistern. 😉

Erklärbär Anne

…gestern noch beim Training, nächste Woche dann auf der Messe in Erfurt. Das Schimmeltierchen und ich machen uns dann schon mal messefit. Ihr findet uns übrigens im VFD e.V. Ausbildungsring auf dem Außengelände. Und natürlich geht es um meine Lieblingsthemen: Die Menschen, die Pferde und die Kommunikation und auch um die Freiheit und so Allerlei. Also, ich freue mich auf viele Bekannte und auch neue Gesichter.🙂

Lieblingsbeschäftigung zur Zeit, weil es sich so wunderbar verbunden anfühlt…

…gemeinsam schlendern gehen und die schönen Seiten des Winters bestaunen. So einiges gemeinsam entdecken und auch erleben. Auch erleben, wie die Ponys, jedes so für sich, der Welt begegnet. Amy eher schnüffelnd am Boden, Bosse alles in sich ruhend überblickend, Peppa immerzu schauend und staunend (wie als da plötzlich eine Dampflock vor unseren Augen durchs Tal ackert 😅)
Kleine, wirklich wertvolle Momente miteinander.
Habt alle eine schöne Woche voller kleiner wertvoller Momente!

Auch ganz wunderbare Tage…

die Tage zwischen den feierlichen Tagen. Irgendwie fühlt es sich schon viel heller an, ich weiß doch tatsächlich gar nicht so genau was für ein Wochentag gerade ist und der Kühlschrank ist noch so voll, dass auch solche Alltäglichkeiten wie Einkaufen ganz weit weg sind. Was geht es uns doch gut! Und dann auch noch Sonnenschein dazu und Zeit diesen zu genießen…natürlich mit den Ponies und den Hunden auf Tour im Wald.
Ich wünsche Euch Allen auch ganz helle, schöne, friedliche Jahresausgangstage! ☺️