Unsere Tage zwischen den Tagen *wunderschön* 😇

Ich wünsche Euch Allen für heute ganz viel von dem was es für Euch für einen gutes Ankommen in 2020 braucht!🐴🍀⭐️🥂❤️


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Ich wünsche Euch Allen

…ganz wunderbare, warme Tage, dass die Zeit ein wenig still stehen möge, ich wünsche Euch innehalten, kleine, schöne, nährende Momente, ein paar Atemzüge Zeit sie nicht vorbei rasen lassen zu müssen.
Ich wünsche Allen Muße zwischen den Feiertagen, die Ruhe zurück schauen zu können und Abschied zu nehmen vom diesem Jahr und die Energie nach vorne zu blicken auf das was kommen mag, kommen will und kommen soll. ⭐️

Lasst es Euch und Euren Lieben gut gehen❣️

Ich werde es mir jetzt auf jeden Fall erst einmal ein wenig gut gehen lassen. 😇

Foto: Schimmelponyeisbärchen beim ein paar Atemzüge „Innehalten“ mit mir 🦄

Freedom Based Training (für mich)…

Jetzt ist es schon wieder ein Monat her und ich habe noch gar nicht berichtet. Vom Freedom Based Training und der großartigen Elsa Sinclair und vier tollen Tagen in Brandenburg. Der Alltag ist wie immer so schnell wieder eingekehrt… aber Ätsch, er schafft es nicht so ganz aufzufressen, was sich da so festsetzt, wenn Mensch von Elsa Sinclairs tollen Ideen infiziert ist.

Warum? Freedom Based Training ist die Idee von einer Führung ohne Dominanz und beinhaltet Antworten für all die vielen Menschen, die sich eine ganz besondere Verbindung mit ihrem Pferd wünschen, sich eine Beziehung zu ihrem Pferd wünschen, in der es dem Pferd ganz leicht fällt JA zu sagen zu unseren Entscheidungen, unserer Führung, zu unseren Fragen und zu den vielen Dingen, die wir mit ihm gemeinsam tun wollen. Danach suche ich übrigens auch immerzu: dem ganz leichten JA.

Es gibt verschiedene Wege diese Beziehung und solch eine Ebene der Führung zu erreichen. Im Freedom Based Training beginnt dieser Weg mit dem passive Leadership. Einer Art der Selbstführung und somit eines meiner Lieblingsthemen. Bevor Du jemand anderen führen möchtest, fange an Dich selbst gut zu führen. Und somit beginnt der Flow mit dem Pferd, dieses Gefühl, wo plötzlich alles im Fluss, ganz einfach ist und sich so wunderbar verbunden anfühlt, beim Flow mit uns selbst.

Leadership bedeutet Entscheidungen treffen. Passive Leadership ist hierbei nur in dem Sinne passiv, als dass ich keine Entscheidungen für das Pferd treffe, sondern nur Entscheidungen für mich selbst, für meinen Körper. Es ist also ein recht spannendes Zusammensein mit dem Pferd, in dem Sinne, als das ich aktiv bin und trotzdem nichts vom anderen will. Meist sind wir mit dem Pferd aktiv und wollen etwas und wenn wir nichts wollen, sind wir meist passiv. Im passive Leadership bin ich mit dem Pferd aktiv und will nichts. Und im besten Fall führt diese „achtsame Selbstführung“ dazu, dass sich das Pferd gut und besser durch meine für mich getroffenen Entscheidungen fühlt und somit auch immer mehr Vertrauen in meine Entscheidungen gewinnt. Dieses Vertrauen macht es dann leicht JA zu sagen, zu mir als Partner und den vielen lustigen Ideen, die Mensch so hat.

Es gäbe so viel zu schreiben und zu erklären und mir ist klar, dass durch das von mir Geschriebene vielleicht eher mehr Fragen entstehen als beantwortet werden. Es war meine inzwischen 3. Clinic und nur soviel noch mal ganz persönlich…

Ich habe an diesen vier Tagen meine Neugier neu entdecken können. Die Neugier darauf Entscheidungen zu treffen und darauf was das Pferd zu dieser oder jener Entscheidung sagt, wie sich das Pferd durch meine Entscheidung fühlt: besser oder eher schlechter?
Und hinzuhören wie ich mich fühle. Wie gut es sich anfühlt, Entscheidungen nur für mich zu treffen und nicht, weil ich jemanden zu etwas Bestimmten bewegen möchte.
Das macht frei.
Ich habe noch mehr fühlen können, dass eine Entscheidung nicht richtig oder falsch, schwarz oder weiß ist.
Auch das macht frei.
Wir kommunizieren mit Pferden, alles was wir mit Pferden machen ist Kommunikation. Und Kommunikation ist nicht richtig oder falsch, nur besser oder schlechter. Und ob sie besser oder schlechter ist, entscheidet nicht der Mensch, sondern das Pferd.
Auch diese Einsicht macht mich enorm frei, denn Pferde geben gefühlte 1000 Chancen (und mehr) es das nächste Mal einfach besser zu machen.

Und so haben vier Tage Freedom Based Training auch mir erst einmal eine ganze Ecke mehr Freiheit und Losgelassenheit geschenkt. Und ja, da wo ich loslassen kann, beginnt dann auch das mehr an Freiheit für meine Pferde.

Dritte Clinic, gleicher Inhalt, so viel Neues entdeckt oder auch Altes neu gefühlt. Elsa ist eine wunderbare Lehrerin, die ihre Arbeit lebt und vollkommen uneitel mit so vielen Pferdemenschen teilt, ständig weiterentwickelt und reflektiert. Nicht nur Elsa Sinclairs Ideen haben meine Arbeit mit Pferden tief beeinflusst, auch der Mensch Elsa beeindruckt mich jedes Mal von Neuem. Ich freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr.

Dankeschön liebe @Jessica Freymark – Glücksmomente mit Pferden für die schönen Fotos von den großartigen Tagen.

Und auch ein großer Dank an die liebe Nina Wassinger – Pferdsönlichkeitsentwickler fürs Elsa zu uns holen.

Amy… mein kleines Powertierchen. 💕

Heute endlich mal wieder im Sonnenlicht miteinander Zeit verbracht. Ich liebe ihre unglaubliche Energie und wenn sie mir diese schenkt. Heute hat sie diese einfach an den Augenblick verschenkt und die Sonne, die Luft und sich selbst gefeiert, laut trötend und mit kerzengeradem Schweif um mich herum. Ich habe dann nur noch ein ganz klein wenig Energie abbekommen, denn die Kanonenkugel war leicht außer Atem. 😅Wenn sie besonders schön steigt, sehr hoch und gesetzt, entfährt ihr ein ganz aufgeregtes Brummeln. Ich liebe diese Momente, wenn sich ein Pferd an seinen eigenen Fähigkeiten zu freuen scheint. 😊

P.S.: Und wie ulkig die Landung nach dem Steigen aussieht.

Heute frostige Morgenarbeit…

mit durch den Nebel durchblinzelnder Sonne. Wir haben eine kurze, schöne Weile einfach mal gemeinsam den Anblick genossen. ☺️ Inne halten, einander spüren, präsent sein und eben auch einmal gemeinsam die Sonne genießen gehört bei mir zu jeder „Arbeits“-Einheit dazu. So aufgeladen bekommen auch die manchmal etwas unbequemeren Teile des Trainings eine gewisse Leichtigkeit.

„So Peppa,…

…wir springen heute mal zu Viert über diesen Sprung. Gerne etwas synchron, wenn ich mir etwas wünschen dürfte.“ 👩‍🏫
Trotz eigentlich restlos gut informierter Ponies liess sich dann doch das ein oder andere Chaos nicht vermeiden. Vielleicht weil ich gesichtsmäßig einen leicht irren Eindruck bei den Ponies hinterlassen hatte? 😜
Nach einigen Positionswechseln, viel Ausbremserei der übereifrigen Ponies, weil ich ja nur zwei Beine habe und so, haben wir es am Schluss dann alle miteinander, fast synchron, übers Hüpferchen geschafft. Superbande die! ☺️

Bildmaterial: Zur Verfügung gestellt von Mia Preiß.

 

Ich hatte die Haare schön…

musste zugeben, dass ich tatsächlich Fury nicht gesehen hab (vielleicht hab ich es deshalb so ein bisschen mehr mit den Schimmeln?), war Dank des supernetten Teams vor Ort nur halb so aufgeregt… und die Zeit vor der Kamera ging so schnell rum, da hab ich vor Schreck am Ende dann doch noch meinen dicken, befürchteten, halben Erstickungshustenanfall bekommen. 😅

Es ist ein schöner Beitrag vom MDR über mich und meine Arbeit geworden. Ich freu mich sehr!
Wer es nicht gesehen hat, hier geht es zur Mediathek.

https://www.mdr.de/…/video-337662_zc-12fce4ab_zs-6102e94c.h…

Ich bin eingeladen. 😊

Am kommenden Montag als „Gast zum Kaffee“ im MDR. Wer also Montag um 16:30 Zeit und Lust hat, kann mich dann mal auf eher ungewohnte Art und Weise live und in Farbe treffen.
Natürlich wird es um Menschen & Pferde gehen und meine Arbeit. 😉Die Ponies und ich hatten zu diesem Zweck tatsächlich auch noch Besuch von der Kamera. Ich bin super gespannt auf das Ergebnis und freue mich aufs Studio, auch wenn wohl etwas ganz „leichte“ Aufregung mit im Gepäck sein wird.

Kleiner Rollentausch

Sonst versucht es sich Mensch doch meist recht gemütlich zu machen, während Pferd Sport treibt. 😅 Hier die Version: Mensch treibt Sport während Pony möglichst gemütlich abhängt.
Bosse hat natürlich vorher auch ein wenig gesportelt und ich durfte zwischendurch auch mit hochrotem Kopf ein wenig an ihm abhängen. Bestes (sich schon wieder zum Plüschi entwickelndes) Schimmeltierchen mit echt viel Knutschehumor!

Tschakka!

Zweites Camp mit geballter Ponyteeniegirlshippower (und einem Nesthäkchen mitten drin) schon wieder zu Ende. Wo ist die Zeit nur hin?
Die Jüngste hatte die Älteste an ihrer Seite und unsere Shettiomi Fanni ist zwar etwas müde aber reichlich trainiert von der Woche wieder zuhause angekommen. Gestern wurde ich dann regelrecht von der Shettiline zur Weide geschliffen, da schlurfen wir sonst immer gemeinsam hin (bzw. ich schleife sie hinterher). Ponymädelpower oder -liebe scheint ein echter Jungbrunnen zu sein. 🤔

Fotos: Von mir geschossen erfüllen hoffentlich annähernd die strengen Qualitätskriterien und großen Erwartungen der teilnehmenden Ponymädels. Ich war stets bemüht. Die Mädels wohl noch viel mehr und die teilnehmenden Ponies sowieso!

Das war Teil I vom SommerCamp 2019… 🌳🐎💦🌾☀️🐾🧘‍♀️🌻

und es hatte alles was es brauchte: Sonne und Regen, laue Nächte, Stockbrot, Wespenstichalarm, natürlich Eiscreme und irgendwie ganz wichtig: Hunde. Wasserspaß und märchenhafte Natur, abendliches Zeltgeflüster und manchmal auch Gackeralarm. Kreideschlacht und Ponygestaltungskunst. Auch Abäppelfrust, wenig Aufstehmotivation und etwas Ringe unter den Augen am Morgen. Gelingende Pferdekommunikation und auch mal Pferde mit eigenen Ideen.😉
Für mich besonders schön, die Ponies waren unsere Begleiter der Aktivitäten oder es war mehr mit Ihnen SEIN und nicht sie GEbrauchen. Und alle Kids waren mit ihnen und haben tapfer ihre Füße gebraucht, denn wir waren nicht oft auf dem Pferd sondern mit dem Pferd. Haben gemeinsam Natur erkundet, die Natur der Pferde erkundet, Körpersprache mit unsere Körper probiert, auch Yoga am Pferd erprobt nachdem wir morgens auf der Wiese und mit den Hunden noch im Schlafanzug Yoga an uns geübt hatten.

Es war schön, bereichernd die tolle Entwicklung der Ponymädels zu begleiten, schweisstreibend, auch ermüdend und am Ende und beim Bilder gucken einfach nur Wow! War das echt so schön wie auf den Bildern?

Nächste Woche geht es auf in Runde II, da gucken wir gleich noch mal genauer hin. ☺️

Fotos: TeenieCampcrew mit Camphunden und Camppferden im Sommerglück. Ach ja, die Campmuddis sind natürlich hier und da auch mit drauf.

Uns ist etwas passiert

…während unserer Show auf dem Cowboy Weekend der Nonn Ranch / Haflingerzucht Nonn ist Mia gestürzt, stehend, kopfüber von ihrer Peppa und hat sich wirklich schlimm verletzt. Sie ist mit zwei angebrochenen Wirbeln wieder nach Hause gefahren.
Das war das erste Mal, denn Mia ist noch nie vom Pferd gestürzt, hat sich noch nie wirklich weh getan. Was für ein Luxus das war, das registriere ich erst jetzt.
Ich war im ersten Schock nah dran alles hinschmeißen zu wollen. Wie konnte ich meine 13-jährigen Tochter nur solchen Gefahren aussetzen? Was hatte ich fehl eingeschätzt? Kann ich sie in Zukunft wieder so unbesorgt mit ihrem Pferd spielen lassen?
Im Krankenhaus wurde ich erinnert. An meine Aufenthalte im Krankenhaus im Teenageralter. Zahlreiche Aufenthalte. Meine besorgte, genervte Mutter und meine Freiheit, die ich trotzdem hatte. Ich bin bis heute dankbar für diese Freiheit, die ich geschenkt bekommen habe. Es relativierte sich so einiges.
Den Rest hat mein Kind erledigt. „Mama, keiner hatte Schuld. Keiner hat etwas falsch gemacht. Das war einfach unglücklich. Und außerdem geht es hier nicht um Dich.“
Sie hat mit ihrer Einschätzung so recht und hat noch im Krankenhaus klar gemacht, dass sie sich auch in der Zukunft nicht allzu sehr einschränken lassen wird, ob ich sie nun gerne ganzkörperverpacken möchte oder nicht.
Die Beiden (Mia & Peppa) hatten ihren ersten Auftritt.
Und die Beiden haben es riesig gemacht. Mias Aufregung war mehr Vorfreude als alles andere und auch Peppa war einfach megacool. Wie toll die Beiden sind. 💕
Was bleibt also?
Verrückterweise eben Freude. Mia und ich hatten soviel Spaß, ja auch Streit und vor allem gemeinsame, bewusste Zeit bei unserem kleinen Showprojekt.
Und Dankbarkeit und zwar dafür, dass ich so etwas mit meiner Tochter erleben darf und das alles was passiert ist, heilen wird.
Aber auch ein Verlust von Unschuld in unserer kleinen Pippi- Langstrumpf-Pony-Welt. Und damit auch eine neue Rolle für mich: Die Bremserin, Aufpasserin, Begleiterin. Schon während der Vorbereitung für die Show und jetzt noch viel mehr. Facebook, Youtube, Instagram, überall sieht Mia eine Flut von schier unglaublichen Leistungen von jungen Pferdemenschen mit ihren Pferden. Es wird gefetzt, balanciert, getanzt, gehopst. Wahnsinn! Aber dabei kann man sich eben auch wehtun, muss nichts Schlimmes passieren, reicht schon, wie in Mias Fall, einfach mal nur kurz die Balance zu verlieren.
„Lass uns langsam machen, lass es uns schön machen und lass uns Spaß dran haben“, waren in letzter Zeit die Sätze die ich immer wieder runter gebetet habe. Das werde ich auch in Zukunft tun und ja, hier und da wohl eine ganze Ecke klemmiger sein. Solange ich nämlich noch das letzte Wort habe.
Damit der unschuldige Spaß im Zusammensein mit dem Pferd für uns nicht verloren geht, damit mein Kind sich nicht wieder so weh tut und damit nicht auf der Strecke bleibt, warum wir das alles machen: Einfach weil es wunderschön ist mit Pferden zusammen zu sein und mit ihnen etwas gemeinsam zu machen und zu erleben.

Dies mal als eine Geschichte hinter den schönen Fotos.

Danke liebe Millers Fotokiste Du liebe Rodeoknipse für die schönen Erinnerungen!

Weil uns Pferde so viel lehren… 🌱

vor allem über uns selbst, gab es diesen CoachingWorkshop über die Bewusste Mensch-Pferd-Kommunikation am bisher heißesten Wochenende diesen Jahres.
Das wir unheimlich viel von Pferden über uns selbst lernen können, würde ja wahrscheinlich jeder Pferdemensch unterschreiben. Allgegenwärtig sind die schönen Sprüche und Zitate dazu, wie sehr uns die Pferde spiegeln. Oftmals ist es aber gar nicht so leicht zu verstehen, was Pferdemensch da vom Pferd gespiegelt bekommt und die gesendete Botschaft zu entschlüsseln.
Bewusste Pferd-Mensch-Kommunikation bedeutete an diesem Wochenende, bewusstes Wahrnehmen meines Gegenübers aber vor allem Bewusstseinsschaffung für mich selbst, denn ich kommuniziere wie ich bin.
Wenn ich es schaffe, gut mit mir und meinen Bedürfnissen und Werten in Kontakt zu kommen, so kann ich auch gut mit meinem Gegenüber (dem Pferd) in Verbindung treten und seine Botschaften entschlüsseln. Soweit die Theorie.
In der Praxis haben an der Theorie die Köpfe geraucht, nicht nur wegen der Außentemperaturen. Wir haben uns an ein Persönlichkeitsmodell gewagt und unsere Werte und Bedürfnisse in Frage gestellt, die perfekte Horsewoman und natürlich den perfekten Horseman gebastelt und festgestellt, das Pferd und wir brauchen nicht nur schwarz ODER weiß, wir schwarz UND weiß. Wir müssen für das Pferd ein bisschen UND sein, im Gleichgewicht, ausbalanciert.
Mein liebstes Beispiel war der Halsring und das Glitzerkleidchen. Die Werte Vertrauen und Kontrolle und deren Balance. Als ein auf Harmonie bedachter Pferdemensch ist Vertrauen für uns meist ein hoher Wert und das Thema Kontrolle wird oftmals ein wenig abgelehnt (das müffelt nach fieser Kandare und Hilfszügeln). Das wir mit Halsring und Glitzerkleidchen bestückt, barfuß auf dem nackten Pferderücken, nicht nur Vertrauen brauchen, damit wir am anderen Ende der Wiese auch gemeinsam heile ankommen, sondern es gut ist vorher zu kontrollieren, ob unser Pferd auch verstanden hat und willens ist auf eine Hilfe mit dem Halsring auch anzuhalten, macht für die meisten Menschen jedoch Sinn. Kontrolle muss also nicht heißen, das Pferd mit allerlei Zeugs a la Folterkammer zu überwachen, um sich wohl zu fühlen und Vertrauen bedeutet nicht, sich einfach mal so fürs schöne Facebookbild dem galoppierenden Pferd auszuliefern.
Beide zusammen, gut ausbalanciert, machen ein schönes Bild. Auch noch dann, wenn die Kamera nicht mehr drauf hält.
Mancher Pferdemensch ist aus Unsicherheit zu kontrollierend und die Pferde machen uns ganz unterschiedlich darauf aufmerksam und versuchen oftmals dieser Kontrolle zu entgehen. Ein anderer vertraut soviel, dass er das fliegende Bein hinter seinem Rücken gar nicht erst bemerkt und seine ständig blauen Zehen, der enorm süßen Tollpatschigkeit seines Pferdes zurechnet.
Meist wird es mit dem Pferd schwierig, wenn wir von etwas zu viel sind, zu vertrauensvoll oder zu kontrollierend.
Wir haben an diesem Wochenende unsere „zu“-s erforscht und die Pferde dazu befragt. Wir haben geschaut, was wir noch brauchen, um noch perfekter zu werden. Und ich sage bewusst perfekter, denn die Botschaft sollte immer sein, dass jeder sich einfach schon mal perfekt fühlen darf.
Kleine Samen wurden gesetzt, die sich für manchen vielleicht zuerst einmal auch eher als Sandkörner im Getriebe anfühlten.
Alle Teilnehmer waren so tapfer in der Hitze, haben sich eingelassen auf Augekontakt-, Schweige- und Zuhörübungen. Waren so respektvoll miteinander, auch sich selbst gegenüber und so respektvoll mit den Pferden.
Danke liebe Teilnehmer und vor allem liebe Pferde, ich bin gespannt, wieviel perfekter ihr uns Menschen noch so hinbekommt!