Show: Check! :-)

Und es hat doch tatsächlich auch noch wahnsinnig viel Spaß gemacht. Mein Schimmeltierchen hat mich echt beschenkt an diesem Wochenende. Mit wahnsinnig viel Vertrauen, sehr genauem Hinhören und dem Willen einen wirklich tollen Job zu machen. Was für ein großartiger Kerl er doch ist, der Bosse! 😍
Auch meine Ponymädchenhelferleins haben als Bodenpersonal, trotz Anflug von Aufregung, alles super profimäßig gemanaged, mitgedacht und Spaß gehabt. Dafür gabs am Sonntag dann auch noch ihr kleines Solo (und ich konnte mich ein wenig vom Gerenne in Hitze und tiefem Sandboden aushecheln 😉).
Ach, schön war das!

4 Days with Elsa Sinclair and Freedom Based Training

Gar nicht viele Worte… das passt erst einmal sehr gut. Ich bin nach 4 Tagen mit Elsa Sinclair und ihrem Freedom Based Training tatsächlich ein wenig aus Zeit & Raum geschossen wieder Zuhause gelandet. Und wieder einmal stelle ich fest, dass wir doch meist immer zur genau richtigen Zeit genau DAS finden, was uns gefehlt und wonach wir gesucht haben. So fühle ich mich nach diesen Tagen erst einmal glücklich und reich beschenkt mit vielen den Blick erweiternden, wertschätzenden, achtsamen Perspektiven auf die Mensch-Pferd-Kommunikation. Dabei habe ich Elsa Sinclair als eine wunderbar authentische Trainerpersönlichkeit erleben dürfen, die unglaublich empathisch und enthusiastisch ihre Ideen mit Wissen & Gefühl vermittelt. Und das alles in einer von Nina Mathejczyk so gut ausgewählten, geschaffenen und friedlichen Umgebung. Dankeschön! 

Gestern auf der Nonn Ranch,

tolle Menschen und tolle Pferde die echt fleißig an ihrer Mensch-Pferd-Kommunikation gearbeitet haben. Ich freu mich immer wieder, dass ihr alle so Feuer und Flamme fürs Thema seid! 🤗 Und ein paar wirklich schöne Fotos hat die Paparazzi da geknipst 😉, so ein goldener Buckskin steht mir auch nicht unbedingt schlecht 

Wir sind umgezogen…

und schlafen nach all dem Geschleppe mal endlich aus, auf dem wunderschönen Triglishof in Arnstadt Siegelbach. 😊
Das sind nur 20 km Richtung Süden, also nicht allzu weit weg. Und somit gibt es für Alle nur gute Nachrichten.
Meine Ponies 🐴 dürfen die Vorzüge der tollen, pferdegerechten, von Rebecca Schnelle geschaffenen, Paddocktrailanlage genießen. Ich habe die Ponies zwar nicht hinterm Haus, kann aber mit dem Fahrrad mal eben zu ihnen hinüber radeln. Und da ich nicht mehr so lange zu den Ponies fahren und misten, abäppeln, umkoppeln und, und, und muss, habe ich mehr Zeit für Euch und Eure Pferde. Und auch etwas mehr Freizeit für mich.  Ich freue mich riesig und bin total gespannt aufs Neue!

Frisch eingetroffen zur Ausbildung…

dieses echt süße Tinkertierchen. Sienna macht mir jetzt schon immer super gute Laune, denn Sienna findet Menschen echt prima, alles was wir machen superduper interessant & kommt mir auf dem Paddock täglich wiehernd entgegen getrabt. Gute Voraussetzungen für die Ausbildung. Die Freude am Menschen gilt es zu erhalten, auch wenn wir noch ein wenig über einige Themen verhandeln müssen, zum Beispiel über ihr Lieblingshobby Hosentaschenkriechen.  Ich werde berichten.

Richtig oder falsch? Gibt es das in der Arbeit mit dem Pferd?

Oft werde ich von Schülern genau danach gefragt. „War das nun richtig oder war es falsch?“ Oder so: „Oh je, ich habe immer alles falsch gemacht, oder?“ Aber auch so: „Ab jetzt mache ich aber alles nur noch richtig!“ Und wie immer ist meine Antwort auf die Frage, ob es generell ein richtig und falsch gibt, vielmehr nein aber auch manchmal ja, denn es kommt wie immer ganz darauf an. Auch darauf, wie ich meine Rolle als Trainerin sehe.
Denn ich stelle mir eher ganz andere Fragen. Funktioniert die Kommunikation zwischen den Beiden? Sind sowohl Mensch als auch Pferd zufrieden? Und wo wollen beide noch gemeinsam hin? Wie kann ich auf dem Weg weiterhelfen? Und dann gilt es funktionierende Kommunikation nicht zu zerstören, sondern Wert zu schätzen und auf ihr aufzubauen. An anderer Stelle braucht es vielleicht einen Anstoß, um aus einer Sackgasse heraus zu kommen. Und manchmal braucht es halt auch nur den, diesen kleinen Anstoß von mir und ich bin am Ende recht erstaunt, was für großartige Dinge sich Mensch und Pferd gemeinsam erarbeiten.
So sollte die Frage für den Pferdemenschen nach dem richtig oder falsch meiner Meinung nach einer ganz anderen weichen. „Verstehen wir einander und was kann ich tun, damit das Verständnis zwischen uns noch größer wird?“
Ich bin hierbei Übersetzer und Ideengeber, nicht Richter. Nicht jeder erarbeitet sich Kommunikation mit dem Pferd auf dem gleichen Weg, denn jeder Mensch ist unterschiedlich und auch kein Pferd gleicht dem anderen. Und irgendwie ist es wie im ganzen Leben. Ganz einfach. Viele Wege führen nach Rom. Es gibt nicht den einen richtigen Weg, die eine richtige Antwort, auch nicht bei der Arbeit mit dem Pferd. 
Und auch das stimmt wie immer nicht immer. Es gibt für mich nämlich auch ein „immer- falsch“. Das „immer-falsch“ ist für mich jegliches Handeln gegen das Wesen Pferd. Alles was über die physischen und psychischen Möglichkeiten und Grenzen des Pferdes hinweggeht und darüber hinaus gefordert wird. Gleiches gilt natürlich auch für uns Menschen.

Neues von Pete

Neues von Pete. Er ist ein Reitpferdchen und vor allem ein „Macht-super-viel-Spaß-Pferdchen“ geworden. 🙂 Und so habe ich fast immer ein Lächeln auf den Lippen, wenn wir was zusammen machen. Pete kann nun alles, was ihn auf seine neue Aufgabe als Freizeitpartner vorbereitet und eigentlich hat er viel mehr gelernt als in schöner Selbsthaltung am Seil zu laufen, einen Reiter zu tragen und mit diesem Vorwärts, Seitwärts, Rückwärts, Trallala zu gehen. Da er super übermotiviert, rattenschlau und megaungeduldig ist, hat er bei mir vor allem zuhören und auch mal abschalten gelernt. Weil er auf alles Ungewohnte (schnelle Bewegungen, Berührungen), was er nicht verstand, mit Aggression reagiert hat, hat er bei mir verstehen und Alternativreaktionen gelernt. Weil er Kleinigkeiten immer bierernst genommen hat, haben wir auch einfach viel zusammen gespielt und Quatsch gemacht. Jetzt kann er die Menschenwelt besser verstehen, die Dinge besser einordnen und auch mal ein Auge zudrücken, wenn ihm etwas komisch vorkommt. Und einfach das sein, was er ist: Ein ganz tolles, sensibles und zugewandtes Pferd.

Meine Version der Sonntagsarbeit

Als Selbstständige mit Pferden ist im Sommer echt was los und wenig Zeit fürs eigene pferdische. Das Ende meiner eigenen Pferdesommerpause habe ich gestern eingeläutet. Da bin ich zum Tagesabschluss noch mal ganz flott auf den Bosse gehopst und hab mich erinnert… an diesen Schnappschuss vom letzten Jahr. Meine Version der Sonntagsarbeit im August 2016: Noch mal schnell inlusiver schicker Gartenclogs mit dem Pony an den ersten Piaffetritten gefeilt. 😜
Gestern ohne Gartenclogs – dafür flott mit Führstrick als Halsring ausgestattet. Leider oder vielleicht auch zum Glück nicht geschnappschusst. 

Und Ausbildung macht Spaß

Begleitet mich nun seit 3 Wochen und noch für einige weitere Wochen… der Pete. Oder eher ich begleite ihn, auf dem Weg zum Reitpferd. Äh -pony. Denn endlich habe ich tatsächlich mal was handlicheres für mich kleinen Menschen zum anreiten bekommen und dabei ist der Pete auch noch sehr lernwillig und aufmerksam. Tolles Pferdchen! Und ich merke mal wieder: Pferdeausbildung macht einfach unglaublich viel Spaß. 

Kidscamp Sommer 2017 die Erste

Ja, so fühlt, riecht und hört sich der Sommer (an). Dreckigste Hosen, strubbeligste Haare, Gelächter und Grillen zirpen, Mist unter den Fingernägeln, ständig eine warme Ponynüster nur eine Armlänge entfernt, Marshmallows am Grill. Ja ich bin und bleib eben ein Pferdemädchen. Kindercamp Nummer 1 geschafft. Und wieder hat es sich wie Urlaub angefühlt. Das mit euch Kindern und Pferden sein. Dankeschön dafür! Kindercamp Nummer 2 folgt dann in 2 Wochen, ich freu mich. 

Pferdekommunikationskino – Herzlich Willkommen Merry!

Wir haben Zuwachs in der Herde bekommen. Meine liebe Reitbeteiligung Hannah hat sich nämlich den Traum vom eigenen Pferd erfüllt und wir sind jetzt noch bunter. Zum Gray, brown, bay roan tobiano, dark buckskin tobiano, black tobiano haben wir jetzt noch dieses bunte Tierchen in der Herde. Alle zusammen auf der Koppel sehen aus wie eine süße Indianerponyherde. Voll cool!
Der spannendste Teil an der Neuankömmlingin war für mich jedoch vorerst die Herdenintegration. So wahnsinnig viel direkte, gut zu beobachtende Pferdesprache. Jedes meiner Ponies in der Herde hat hier noch einmal sehr deutlich gezeigt, mit welchen Strategien es solch ungewohnte Situationen bewältigt, wer in der Herde Verantwortung übernimmt oder wer vermittelt. Nach zwei spannenden Tagen auf dem Stuhl im Paddock und inzwischen zwei Wochen „Nachsorgebeobachtung“ bin ich wieder einmal um einige Erkenntnisse und Fragen reicher und kann zufrieden behaupten: Integration geglückt! (Und mein Bosse hat mit dieser weiteren Stute endlich seinen lang ersehnten Harem.🙂)

Die Sache mit dem Steigen

Sibby: „Hä, was willst Du? Ach so, nur rumzappeln. Aber bitte nicht am Kopf treffen!“
Während Mia etwas irritiert und deprimiert ist, denn eigentlich wollte sie doch, dass das Pony brav Männchen macht, bin ich sehr zufrieden. Denn mit dem Steigen ist es so eine Sache. Schließlich soll das Pony nur Männchen machen, wenn Mensch danach fragt und nicht demnächst jedes Mal, wenn er diese Einlage selbst sehr lustig findet. Der Süße hat hier gerade die vierte Einheit Steigen und was auf den lustigen Bildern zu sehen ist, ist etwas sehr wichtiges. Er unterscheidet. In der ersten Einheit war er so begeistert von seinem Können auf zwei Beinen, dass er quasi nur noch auf den Hinterbeinen unterwegs sein wollte. Einheit zwei und drei beschäftigten sich deshalb vor allem mit dem präzisieren der Einwirkung. Der kleine Sibby musste trennen. Wann ist Steigen gemeint und wann nicht. Und ganz wichtig: Steigen ist nur dann begrüßt und vor allem akzeptiert, wenn Mensch präzise danach gefragt hat. Schließlich arbeiten auch Kinder mit dem kleinen Scheckmonster und ich möchte nicht, dass diese plötzlich seine puscheligen Füße im Gesicht haben. Und zum Schluß zeigt er bei mir dann noch sein ganzes Können. Feines Pony!

   

Nadelproben – Horsemanship meets Akupunktur

Ich lerne viele Pferde kennen und jedes davon hat so seine Geschichte. Einige Pferde eine kürzere, einige haben eine längere Geschichte. Sowohl mit ihrem Besitzer als auch aus der Zeit vor diesem. Manche Pferde haben auch eine unbekannte Geschichte. Diese ganzen Geschichten wirken sich körperlich und auch seelisch-mental auf das Pferd aus und machen es mit zu dem Pferd, das nun heute vor uns steht.
Wenn ich dann Pferd und Besitzer treffe und mit ihnen arbeite, arbeiten wir jedoch gemeinsam da wo wir heute sind. In der Gegenwart. Viele Pferdebesitzer wollen gerne das warum kennen. Warum ist ihr Pferd heute so ängstlich oder aggressiv oder abgewandt? Aber wir können die Uhr nicht zurückdrehen, nur weil wir das Warum kennen. Und Pferde leben im Hier und Jetzt. Nur hier können wir kommunizieren und auch heilen.
Oft habe ich mir bei der gemeinsamen Arbeit mit einem Pferde-Menschen-Paar jedoch schon gewünscht, ein wenig die Energien der Geschichte weg wedeln zu können, damit die Beiden es mit ihren Bemühungen und Veränderungen im Hier und Jetzt ein wenig leichter haben.
Tja und manchmal liegen die Dinge ganz nah. Meine liebe Freundin Sandy absolviert gerade ihre Ausbildung zur Akupunkteurin mit Schwerpunkt Pferd. Wie das Leben manchmal so spielt. 😉 Die Akupunktur bietet uns eine wunderbare und vor allem zeitübergreifende Möglichkeit des Heilens sowohl auf körperlicher und seelisch-mentaler Ebene. Für mich eine Möglichkeit das Pferd sowohl bei körperlichen Problemen begleitend zu unterstützen aber zum Beispiel auch Veränderungen besser annehmen zu können, sich mehr zuzutrauen, in stressigen Situationen nicht aus der Haut zu fahren. Wir müssen hier nicht genau wissen was, wie, warum passiert ist, denn „behandelt“ werden die durch vergangene Störungen aus dem Fluss geratenen Körperenergien des Pferdes, dass heute vor uns steht. Kein weg wedeln also, sondern ein wieder in den Fluss bringen der Energie, die gestockt oder blockiert ist.
Und am Ende schließt sich da für mich der Kreis. Als Horsemanship-Trainerin beschäftige ich mich mit der Kommunikation der Pferde. Einer Körpersprache mittels Energie. Hier fühle ich schnell ein zuviel oder zuwenig an Energie, bemerke wo keine Antwort kommt oder eine, die mit meiner Frage an das Pferd gar nichts zu tun hatte. Was liegt also näher als mal zu schauen, was passiert, wenn wir den körpereigenen Energiefluss des Pferdes unterstützen? 

Mit meiner Peppa haben wir nun die „Nadelprobe“ gestartet. Ein klassisches Beispiel dafür, wie ein Störung von außen nach innen gewandert ist. Ich bin gespannt und werde dann mal berichten! 

Kurstag auf dem Waidhof…

Meinen Ponies Frühstück gereicht und einen „Guten Morgen“ gewünscht und los ging es zum Waidhof in Molschleben und Nadine von Saal. Es war ein wunderschöner Kurstag mit ganz tollen und wie immer einzigartigen Pferden. Und vor allem großartigen Pferdemenschen, die ihren Vierhufern sehr zugewandt sind. Viel hat vor meinen Augen begonnen an dem Tag und ich bin ganz „reich und satt“ von den vielen schönen Augenblicken wieder nach Hause gefahren.