Auch ganz wunderbare Tage…

die Tage zwischen den feierlichen Tagen. Irgendwie fühlt es sich schon viel heller an, ich weiß doch tatsächlich gar nicht so genau was für ein Wochentag gerade ist und der Kühlschrank ist noch so voll, dass auch solche Alltäglichkeiten wie Einkaufen ganz weit weg sind. Was geht es uns doch gut! Und dann auch noch Sonnenschein dazu und Zeit diesen zu genießen…natürlich mit den Ponies und den Hunden auf Tour im Wald.
Ich wünsche Euch Allen auch ganz helle, schöne, friedliche Jahresausgangstage! ☺️

Zwei Tage Weiterbildung bei Jean-Francois Pignon

Es ging um Demut und Liebe, um Stärke und auch Glaube, um die Gegensätzlichkeit von Dressur und Beziehung, um Spannung… und das Loslassen… für Losgelassenheit.
Und auch und allgegenwärtig um Dominanz. Ein Wort das nicht gerne gehört wird. Das weiß auch Jean-Francois. Das auch bei mir Widerstand auslöst. Vielleicht zurecht, vielleicht zu unrecht. Die Aggression mit der das Wort assoziiert wird, erzeugt ja erst einmal allein der Mensch, im Namen der Dominanz.
Trotzdem wäre für mich das Wort Führung so viel passender. Denn am Ende ging es zwei Tage lang gar nicht so viel um Dominanz sondern viel mehr um Führung. Und zwar um Selbstführung (des Menschen). Gar nicht so viel um die Führung des Pferdes. Ja, eins meiner Lieblingsthemen. Bei sich selbst anfangen.
Jean-Francois fing immer wieder beim Menschen an. Bei seiner Spannung, seiner Souveränität, seiner Losgelassenheit, auch seiner körperlichen Unbeholfenheit. Er ist ein großartiger Coach! Warum glaubst Du ist Dein Pferd einen Schritt zurück gewichen? Wieso tust Du dies und warum tust Du genau das nicht? Und immer wieder LOSLASSEN! Sich selber führen, sich mit sich selbst verbinden und seinem Tun und Nicht-Tun bewusst werden. Meist und so häufig, dem zuviel Tun.
Ein besonderes Highlight für mich waren die Momente in denen Jean-Francois selbst am Pferd war. Seine Kommunikation mit dem Pferd in absoluter Stille und Ruhe, kein Wort, kein Geräusch von ihm und es war so viel mehr zu hören vom Gespräch zwischen Mensch und Pferd.
Ja, natürlich ging es vor allem um Pferde aber genau deshalb halt um den Menschen.
Ach Mensch, wir müssen alle soviel besser werden: viel subtiler, viel leiser, viel weniger tun, viel mehr zuhören! Viel mehr Beziehung und viel weniger Dressur! Für die Pferde!

Lalülala, ich bin noch da.

Habe mir aber tatsächlich ein wenig Auszeit von Facebook und ein paar anderen Dingen genommen… und das hat ehrlich gesagt gut getan. Das das nun tatsächlich 5 Monate waren, bestätigt mein Gefühl: die Zeit rast manchmal einfach nur so an mir und wohl auch an vielen anderen vorbei. Viel zu oft hatte ich in den letzten Monaten das Gefühl reagieren zu müssen statt antworten zu dürfen. So habe ich mir manchmal tatsächlich weniger zugestanden als ich mir für die Kommunikation mit dem Pferd wünsche. Das Pferde auf uns antworten dürfen (auch wenn es vielleicht nicht die von uns erwartete oder erwünschte Antwort ist), statt einfach nur auf unsere Forderungen reagieren zu müssen. Und das wir dieses Feedback weniger als verletzend, ärgerlich oder beleidigend empfinden sondern nutzen, um uns und unsere Fragen und das Wie unserer Fragen an das Pferd zu hinterfragen. Und es besser zu machen! Aber ich gleite ab. Ich bin noch da, habe in den letzten Monaten viele Menschen und ihre Pferde getroffen und begleiten dürfen und mich nicht zuletzt aufgrund des Kennenlernens von Elsa Sinclairs Arbeit soviel mehr und intensiver mit mir und meinen Pferden auseinander gesetzt und hatte, trotz aller Hetze, einen echt fantastischen Sommer. Auf den ein schöner Herbst folgte und nun auch bald schon wieder Weihnachten. Jupp, die Zeit rast aber es passiert auch einfach immer wahnsinnig viel interessantes, schönes, wunderbares und das habe ich oftmals im Hier und Jetzt einfach recht überlegt genossen statt zu überlegen, wie ich es auf Facebook bringe. Und trotzdem werde ich es zukünftig doch wieder mal öfter probieren. Also das Genießen sowieso aber das genießen oder auch mal ärgern dann auch noch zu teilen! 😉 Anbei erwischt beim abendlichen „Nach dem Spielen genießen wir das miteinander abhängen – Genuss“ ❤️

Show: Check! :-)

Und es hat doch tatsächlich auch noch wahnsinnig viel Spaß gemacht. Mein Schimmeltierchen hat mich echt beschenkt an diesem Wochenende. Mit wahnsinnig viel Vertrauen, sehr genauem Hinhören und dem Willen einen wirklich tollen Job zu machen. Was für ein großartiger Kerl er doch ist, der Bosse! 😍
Auch meine Ponymädchenhelferleins haben als Bodenpersonal, trotz Anflug von Aufregung, alles super profimäßig gemanaged, mitgedacht und Spaß gehabt. Dafür gabs am Sonntag dann auch noch ihr kleines Solo (und ich konnte mich ein wenig vom Gerenne in Hitze und tiefem Sandboden aushecheln 😉).
Ach, schön war das!

4 Days with Elsa Sinclair and Freedom Based Training

Gar nicht viele Worte… das passt erst einmal sehr gut. Ich bin nach 4 Tagen mit Elsa Sinclair und ihrem Freedom Based Training tatsächlich ein wenig aus Zeit & Raum geschossen wieder Zuhause gelandet. Und wieder einmal stelle ich fest, dass wir doch meist immer zur genau richtigen Zeit genau DAS finden, was uns gefehlt und wonach wir gesucht haben. So fühle ich mich nach diesen Tagen erst einmal glücklich und reich beschenkt mit vielen den Blick erweiternden, wertschätzenden, achtsamen Perspektiven auf die Mensch-Pferd-Kommunikation. Dabei habe ich Elsa Sinclair als eine wunderbar authentische Trainerpersönlichkeit erleben dürfen, die unglaublich empathisch und enthusiastisch ihre Ideen mit Wissen & Gefühl vermittelt. Und das alles in einer von Nina Mathejczyk so gut ausgewählten, geschaffenen und friedlichen Umgebung. Dankeschön! 

Gestern auf der Nonn Ranch,

tolle Menschen und tolle Pferde die echt fleißig an ihrer Mensch-Pferd-Kommunikation gearbeitet haben. Ich freu mich immer wieder, dass ihr alle so Feuer und Flamme fürs Thema seid! 🤗 Und ein paar wirklich schöne Fotos hat die Paparazzi da geknipst 😉, so ein goldener Buckskin steht mir auch nicht unbedingt schlecht 

Wir sind umgezogen…

und schlafen nach all dem Geschleppe mal endlich aus, auf dem wunderschönen Triglishof in Arnstadt Siegelbach. 😊
Das sind nur 20 km Richtung Süden, also nicht allzu weit weg. Und somit gibt es für Alle nur gute Nachrichten.
Meine Ponies 🐴 dürfen die Vorzüge der tollen, pferdegerechten, von Rebecca Schnelle geschaffenen, Paddocktrailanlage genießen. Ich habe die Ponies zwar nicht hinterm Haus, kann aber mit dem Fahrrad mal eben zu ihnen hinüber radeln. Und da ich nicht mehr so lange zu den Ponies fahren und misten, abäppeln, umkoppeln und, und, und muss, habe ich mehr Zeit für Euch und Eure Pferde. Und auch etwas mehr Freizeit für mich.  Ich freue mich riesig und bin total gespannt aufs Neue!

Frisch eingetroffen zur Ausbildung…

dieses echt süße Tinkertierchen. Sienna macht mir jetzt schon immer super gute Laune, denn Sienna findet Menschen echt prima, alles was wir machen superduper interessant & kommt mir auf dem Paddock täglich wiehernd entgegen getrabt. Gute Voraussetzungen für die Ausbildung. Die Freude am Menschen gilt es zu erhalten, auch wenn wir noch ein wenig über einige Themen verhandeln müssen, zum Beispiel über ihr Lieblingshobby Hosentaschenkriechen.  Ich werde berichten.

Richtig oder falsch? Gibt es das in der Arbeit mit dem Pferd?

Oft werde ich von Schülern genau danach gefragt. „War das nun richtig oder war es falsch?“ Oder so: „Oh je, ich habe immer alles falsch gemacht, oder?“ Aber auch so: „Ab jetzt mache ich aber alles nur noch richtig!“ Und wie immer ist meine Antwort auf die Frage, ob es generell ein richtig und falsch gibt, vielmehr nein aber auch manchmal ja, denn es kommt wie immer ganz darauf an. Auch darauf, wie ich meine Rolle als Trainerin sehe.
Denn ich stelle mir eher ganz andere Fragen. Funktioniert die Kommunikation zwischen den Beiden? Sind sowohl Mensch als auch Pferd zufrieden? Und wo wollen beide noch gemeinsam hin? Wie kann ich auf dem Weg weiterhelfen? Und dann gilt es funktionierende Kommunikation nicht zu zerstören, sondern Wert zu schätzen und auf ihr aufzubauen. An anderer Stelle braucht es vielleicht einen Anstoß, um aus einer Sackgasse heraus zu kommen. Und manchmal braucht es halt auch nur den, diesen kleinen Anstoß von mir und ich bin am Ende recht erstaunt, was für großartige Dinge sich Mensch und Pferd gemeinsam erarbeiten.
So sollte die Frage für den Pferdemenschen nach dem richtig oder falsch meiner Meinung nach einer ganz anderen weichen. „Verstehen wir einander und was kann ich tun, damit das Verständnis zwischen uns noch größer wird?“
Ich bin hierbei Übersetzer und Ideengeber, nicht Richter. Nicht jeder erarbeitet sich Kommunikation mit dem Pferd auf dem gleichen Weg, denn jeder Mensch ist unterschiedlich und auch kein Pferd gleicht dem anderen. Und irgendwie ist es wie im ganzen Leben. Ganz einfach. Viele Wege führen nach Rom. Es gibt nicht den einen richtigen Weg, die eine richtige Antwort, auch nicht bei der Arbeit mit dem Pferd. 
Und auch das stimmt wie immer nicht immer. Es gibt für mich nämlich auch ein „immer- falsch“. Das „immer-falsch“ ist für mich jegliches Handeln gegen das Wesen Pferd. Alles was über die physischen und psychischen Möglichkeiten und Grenzen des Pferdes hinweggeht und darüber hinaus gefordert wird. Gleiches gilt natürlich auch für uns Menschen.

Neues von Pete

Neues von Pete. Er ist ein Reitpferdchen und vor allem ein „Macht-super-viel-Spaß-Pferdchen“ geworden. 🙂 Und so habe ich fast immer ein Lächeln auf den Lippen, wenn wir was zusammen machen. Pete kann nun alles, was ihn auf seine neue Aufgabe als Freizeitpartner vorbereitet und eigentlich hat er viel mehr gelernt als in schöner Selbsthaltung am Seil zu laufen, einen Reiter zu tragen und mit diesem Vorwärts, Seitwärts, Rückwärts, Trallala zu gehen. Da er super übermotiviert, rattenschlau und megaungeduldig ist, hat er bei mir vor allem zuhören und auch mal abschalten gelernt. Weil er auf alles Ungewohnte (schnelle Bewegungen, Berührungen), was er nicht verstand, mit Aggression reagiert hat, hat er bei mir verstehen und Alternativreaktionen gelernt. Weil er Kleinigkeiten immer bierernst genommen hat, haben wir auch einfach viel zusammen gespielt und Quatsch gemacht. Jetzt kann er die Menschenwelt besser verstehen, die Dinge besser einordnen und auch mal ein Auge zudrücken, wenn ihm etwas komisch vorkommt. Und einfach das sein, was er ist: Ein ganz tolles, sensibles und zugewandtes Pferd.

Meine Version der Sonntagsarbeit

Als Selbstständige mit Pferden ist im Sommer echt was los und wenig Zeit fürs eigene pferdische. Das Ende meiner eigenen Pferdesommerpause habe ich gestern eingeläutet. Da bin ich zum Tagesabschluss noch mal ganz flott auf den Bosse gehopst und hab mich erinnert… an diesen Schnappschuss vom letzten Jahr. Meine Version der Sonntagsarbeit im August 2016: Noch mal schnell inlusiver schicker Gartenclogs mit dem Pony an den ersten Piaffetritten gefeilt. 😜
Gestern ohne Gartenclogs – dafür flott mit Führstrick als Halsring ausgestattet. Leider oder vielleicht auch zum Glück nicht geschnappschusst. 

Und Ausbildung macht Spaß

Begleitet mich nun seit 3 Wochen und noch für einige weitere Wochen… der Pete. Oder eher ich begleite ihn, auf dem Weg zum Reitpferd. Äh -pony. Denn endlich habe ich tatsächlich mal was handlicheres für mich kleinen Menschen zum anreiten bekommen und dabei ist der Pete auch noch sehr lernwillig und aufmerksam. Tolles Pferdchen! Und ich merke mal wieder: Pferdeausbildung macht einfach unglaublich viel Spaß. 

Kidscamp Sommer 2017 die Erste

Ja, so fühlt, riecht und hört sich der Sommer (an). Dreckigste Hosen, strubbeligste Haare, Gelächter und Grillen zirpen, Mist unter den Fingernägeln, ständig eine warme Ponynüster nur eine Armlänge entfernt, Marshmallows am Grill. Ja ich bin und bleib eben ein Pferdemädchen. Kindercamp Nummer 1 geschafft. Und wieder hat es sich wie Urlaub angefühlt. Das mit euch Kindern und Pferden sein. Dankeschön dafür! Kindercamp Nummer 2 folgt dann in 2 Wochen, ich freu mich.