Nacharbeitschillen

…ist bei uns eine super liebgewonnene Gewohnheit. Köpfe zusammen stecken, eine Runde gemeinsam abhängen, hier und jetzt sein, die Ruhe und die Schwere des Körpers genießen. Schöner Nebeneffekt: Wir verlassen, was auch immer war, mit guten Gefühlen den Platz.
Deshalb super wichtig im Trainingsaufbau… gemeinsames chillen nicht vergessen! 😇
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Heute im Programm

… Klettertraining auf unserem Privathügel. 🏔 Ein wirklich schöner & abwechslungsreicher Trainingsanreiz.
Die Superponies sind so selbstverständlich rumgekraxelt… da war Mensch dagegen fast etwas fußlahm.
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Ein bisschen Routine

…kehrt nach dem Umzug wieder ein. Da die Mia Dienstag lange Schule hat, hat die Peppa endlich mal wieder Zeit für mich. 😉 Also durften alle Lieblingsponies kräftig mitturnen.
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Das ist dann wohl, was man Sekundenglück nennt. 🍀❤️

Eigentlich Kopf voller Schmerz, Haare örgs und Hose puh und T-Shirt voller Dreck( wie sollte es anders sein).

Aber die Mia wollte gerne ein wenig fotografieren also ein bisschen rumgeturnt, dann Knoti ab, dann Reiter ab & dann Sattel ab, ja und das Pony in den Dreck und Anne im Kratzmodus wieder drauf und…

Glück, einfach ein bisschen Glück.

Bosses Gesicht spricht Bände denke ich. Und meins wohl auch. 😊 Danke liebe Mia!

Ich sage schon mal: „Tschüss Thüringen!“

Alle 7 Jahre ändert sich das Leben… 🍃

und wie die meisten ja schon längst wissen: Ich gehe mit meiner gesamten Menschen-Pferde-Hunde Familie im August wieder Richtung Norden in die neue alte Heimat ⚓️,
die übrigens im Süden Lüneburgs liegen wird.

Wir freuen uns auf das Neue und verabschieden uns gerade vom Alten. Was ein wenig verrückt ist, denn vielleicht freuen wir uns eher aufs Alte und verabschieden uns vom Neuen?
Wahrscheinlich ist es wie immer ganz einfach: Beides halt!

Ich werde Vieles und Viele vermissen! Es gibt aber auch Vieles und Viele auf die ich mich freue.
Ich bin gespannt was jetzt wachsen möchte und bin dankbar für alles, was die letzten Jahre in Thüringen bewegt haben. Für viele tolle Begegnungen, auch die eher fordernden 😉, das viele Vertrauen, welches mir entgegen gebracht wurde, viele helfende, unterstützenden Hände, die wunderschöne Natur, einfach eine ganze Menge. DANKE! 🙏

Ganz weg bin ich allerdings ja eh nicht:

Ich werde auch in Zukunft für Kurse in Thüringen verfügbar sein. Ab Ende August habe ich für Anfragen dann wieder ein ganzes oder sogar zwei Ohr(en) und im September ist schon die erste Rundreise geplant.

Und wer hier jetzt aus dem Kreis Lüneburg, Uelzen, Wendland und auch Hamburg mitliest, ab September freue ich mich hier auf tolle Menschen mit Pferden.

Foto: Hat die Mia beim vorletzten Neuheimatbesuch gefunden. Die kleine Babyeiche mit Herz ❣️ Passte einfach zu gut.

Sonntagnachmittag bei Preißens

…hieß gestern endlich mal wieder „Probierwerkstatt“ mit Teamtraining. Im Moment herrscht bei mir echt ein wenig der Winterblues und so warte ich etwas sehnsüchtig auf die hellen, warmen, trockenen Tage. Dann gibt es wieder mehr dieser kreativen, einfach mal so etwas Ausprobierfeierabende mit anschliessendem Gemeinsamsein. 😊

Hinweis: Bei „Ton an“ beachte man den unglaublichen Applaus der anwesenden preißschen Pferdemädchen für das tolle Ponyteam und vor allem Bosses Soloauftritt, der der Tatsache geschuldet war, dass Mutterpreiß nicht das Risiko eingehen wollte noch mal auf dem nackischen runden Rücken der Kanonenkugel über die Stange „hüpfen“ zu müssen.😉

Teamtraining Bosse & Amy 02-20 – HD 720p

Wie schön geschrieben ❣️

…und auch für mich leider zu oft zum verzweifeln aktuell. Nein, auch bei mir lernen Kinder nicht reiten. Ganz offiziell. Es gibt nichts zu konsumieren, abzuholen, ich mag mir keine Clowsnase aufsetzen und meine Ponies auch nicht. Dafür darf jedes Kind Selbstwirksamkeit erfahren, Achtsamkeit erleben, auf Grenzen treffen und selber welche setzen.

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„Ich sah den Fledermäusen zu….

wie sie flatterten und sich in den Himmel stürzten. So leicht waren sie. Sie lebten in einer Welt der Reflexionen, der Spiegelungen, im ständigen Zwiegespräch mit der Oberfläche und Masse der Dinge. Es war ein Leben, das ich nicht ertragen könnte. Sie wussten nie, wo HIER war, sie kannten nur ein Echo des DORT.“ (Hauptfigur T.S. Spivet in Reif Larsens „Die Karte meiner Träume“)

Diese Zeilen sind mir vor ein paar Jahren begegnet und beschreiben so gut, warum das Zusammensein mit Pferden so heilsam sein kann und warum ich so gerne mit Pferden bin, denn auch ich empfinde die Vorstellung eines solchen Fledermauslebens als kaum erträglich. Und doch leben wir Menschen tagtäglich ein wenig in solch einer Fledermauswelt der Reflexionen, nach außen orientiert, oft mehr reagierend als agierend.
Wer jedoch mit Pferden kommuniziert und sich wirklich auf den Rhythmus eines Pferdes einlässt, verlässt das DORT (wo auch immer das sein mag) und landet unvermeidlich im HIER und damit auch bei sich selbst.

Auf weniger Fledermausdasein und viel mehr präsente, pferbundene Momente. 💙

(Musste mal hier hin, weil hab mich gerade wieder neu in dieses Zitat verliebt, welches ein etwas verstecktes Leben auf meiner Website führt. Danke liebe Silke für die Wiederentdeckung. 😉)

Foto: Unsere Fanni Shettylinenoma mit sich und ihrer Reflexion vor ein paar Jahren im Abendlicht.

Die Ausbildung des Freizeitpferdes darf auch ein wenig freizeitvergnüglich sein 😊

Zum Beispiel hier im Video, da bin mit dem Berittarabären romantisch in die Abendsonne geschwebt, Mia mit Bosse dabei, übrigens damit beschäftigt die romantischsten Fotohotspots zu suchen und manchmal dafür zu sorgen, dass ich vor Lachen fast vom Pony kuller. 😜

Bei diesem Freizeitvergnügen hat der Herr Berittarabär trotzdem oder gerade deswegen ganz nebenbei ganz viel gelernt. Soll ja ein Freizeitarabärenpferd werden. Er hat nämlich entdeckt, dass man draußen auch in höheren Gangarten unter mir unterwegs sein kann, gelernt jeden Erdhügel als Aufstiegshilfe anzupeilen (sehr fürsorglich, selbst wenn ich gerade mal laufen will), brav aus dem Trab zu stoppen, auch wenn er gerade so schön schwebt. Vorne, hinten, neben dem Begleitpferd zu laufen. Auch mal länger ohne Frust an einem Fotohotspot auszuharren bis alle Romantik vom Teenie eingefangen ist. Sich nicht zu wundern, wenn oben sich jemand vor Lachen kringelt (Ernst sein, kann er eh gut). Ich übrigens schlechter, zum Beispiel wenn er meint, die Tanne 🌲 guckt ihn gerade sehr verdächtig an. Also auch gelernt, dass Tannen einen nicht fressen.
Ja, und last but not least: Spagat auf dem Eis zu halten bis die Anne eine gute Idee davon bekommt, wo es unfallfrei weiter gehen könnte.
Ganz normale Freizeitdinge halt!

IMG_2801.TRIM

Unsere Tage zwischen den Tagen *wunderschön* 😇

Ich wünsche Euch Allen für heute ganz viel von dem was es für Euch für einen gutes Ankommen in 2020 braucht!🐴🍀⭐️🥂❤️


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#pferbindungswege #pferbindungscoaching#präsentseinpferbundenwerden #menschpferdkommunikation#menschpferdcoaching #libertydressage #libertytraining#teamtraining #horsemanship #lieblingsponies #freiheitsdressur#freiarbeit #schönezeit #tagezwischendenjahren

Ich wünsche Euch Allen

…ganz wunderbare, warme Tage, dass die Zeit ein wenig still stehen möge, ich wünsche Euch innehalten, kleine, schöne, nährende Momente, ein paar Atemzüge Zeit sie nicht vorbei rasen lassen zu müssen.
Ich wünsche Allen Muße zwischen den Feiertagen, die Ruhe zurück schauen zu können und Abschied zu nehmen vom diesem Jahr und die Energie nach vorne zu blicken auf das was kommen mag, kommen will und kommen soll. ⭐️

Lasst es Euch und Euren Lieben gut gehen❣️

Ich werde es mir jetzt auf jeden Fall erst einmal ein wenig gut gehen lassen. 😇

Foto: Schimmelponyeisbärchen beim ein paar Atemzüge „Innehalten“ mit mir 🦄

Freedom Based Training (für mich)…

Jetzt ist es schon wieder ein Monat her und ich habe noch gar nicht berichtet. Vom Freedom Based Training und der großartigen Elsa Sinclair und vier tollen Tagen in Brandenburg. Der Alltag ist wie immer so schnell wieder eingekehrt… aber Ätsch, er schafft es nicht so ganz aufzufressen, was sich da so festsetzt, wenn Mensch von Elsa Sinclairs tollen Ideen infiziert ist.

Warum? Freedom Based Training ist die Idee von einer Führung ohne Dominanz und beinhaltet Antworten für all die vielen Menschen, die sich eine ganz besondere Verbindung mit ihrem Pferd wünschen, sich eine Beziehung zu ihrem Pferd wünschen, in der es dem Pferd ganz leicht fällt JA zu sagen zu unseren Entscheidungen, unserer Führung, zu unseren Fragen und zu den vielen Dingen, die wir mit ihm gemeinsam tun wollen. Danach suche ich übrigens auch immerzu: dem ganz leichten JA.

Es gibt verschiedene Wege diese Beziehung und solch eine Ebene der Führung zu erreichen. Im Freedom Based Training beginnt dieser Weg mit dem passive Leadership. Einer Art der Selbstführung und somit eines meiner Lieblingsthemen. Bevor Du jemand anderen führen möchtest, fange an Dich selbst gut zu führen. Und somit beginnt der Flow mit dem Pferd, dieses Gefühl, wo plötzlich alles im Fluss, ganz einfach ist und sich so wunderbar verbunden anfühlt, beim Flow mit uns selbst.

Leadership bedeutet Entscheidungen treffen. Passive Leadership ist hierbei nur in dem Sinne passiv, als dass ich keine Entscheidungen für das Pferd treffe, sondern nur Entscheidungen für mich selbst, für meinen Körper. Es ist also ein recht spannendes Zusammensein mit dem Pferd, in dem Sinne, als das ich aktiv bin und trotzdem nichts vom anderen will. Meist sind wir mit dem Pferd aktiv und wollen etwas und wenn wir nichts wollen, sind wir meist passiv. Im passive Leadership bin ich mit dem Pferd aktiv und will nichts. Und im besten Fall führt diese „achtsame Selbstführung“ dazu, dass sich das Pferd gut und besser durch meine für mich getroffenen Entscheidungen fühlt und somit auch immer mehr Vertrauen in meine Entscheidungen gewinnt. Dieses Vertrauen macht es dann leicht JA zu sagen, zu mir als Partner und den vielen lustigen Ideen, die Mensch so hat.

Es gäbe so viel zu schreiben und zu erklären und mir ist klar, dass durch das von mir Geschriebene vielleicht eher mehr Fragen entstehen als beantwortet werden. Es war meine inzwischen 3. Clinic und nur soviel noch mal ganz persönlich…

Ich habe an diesen vier Tagen meine Neugier neu entdecken können. Die Neugier darauf Entscheidungen zu treffen und darauf was das Pferd zu dieser oder jener Entscheidung sagt, wie sich das Pferd durch meine Entscheidung fühlt: besser oder eher schlechter?
Und hinzuhören wie ich mich fühle. Wie gut es sich anfühlt, Entscheidungen nur für mich zu treffen und nicht, weil ich jemanden zu etwas Bestimmten bewegen möchte.
Das macht frei.
Ich habe noch mehr fühlen können, dass eine Entscheidung nicht richtig oder falsch, schwarz oder weiß ist.
Auch das macht frei.
Wir kommunizieren mit Pferden, alles was wir mit Pferden machen ist Kommunikation. Und Kommunikation ist nicht richtig oder falsch, nur besser oder schlechter. Und ob sie besser oder schlechter ist, entscheidet nicht der Mensch, sondern das Pferd.
Auch diese Einsicht macht mich enorm frei, denn Pferde geben gefühlte 1000 Chancen (und mehr) es das nächste Mal einfach besser zu machen.

Und so haben vier Tage Freedom Based Training auch mir erst einmal eine ganze Ecke mehr Freiheit und Losgelassenheit geschenkt. Und ja, da wo ich loslassen kann, beginnt dann auch das mehr an Freiheit für meine Pferde.

Dritte Clinic, gleicher Inhalt, so viel Neues entdeckt oder auch Altes neu gefühlt. Elsa ist eine wunderbare Lehrerin, die ihre Arbeit lebt und vollkommen uneitel mit so vielen Pferdemenschen teilt, ständig weiterentwickelt und reflektiert. Nicht nur Elsa Sinclairs Ideen haben meine Arbeit mit Pferden tief beeinflusst, auch der Mensch Elsa beeindruckt mich jedes Mal von Neuem. Ich freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr.

Dankeschön liebe @Jessica Freymark – Glücksmomente mit Pferden für die schönen Fotos von den großartigen Tagen.

Und auch ein großer Dank an die liebe Nina Wassinger – Pferdsönlichkeitsentwickler fürs Elsa zu uns holen.

Amy… mein kleines Powertierchen. 💕

Heute endlich mal wieder im Sonnenlicht miteinander Zeit verbracht. Ich liebe ihre unglaubliche Energie und wenn sie mir diese schenkt. Heute hat sie diese einfach an den Augenblick verschenkt und die Sonne, die Luft und sich selbst gefeiert, laut trötend und mit kerzengeradem Schweif um mich herum. Ich habe dann nur noch ein ganz klein wenig Energie abbekommen, denn die Kanonenkugel war leicht außer Atem. 😅Wenn sie besonders schön steigt, sehr hoch und gesetzt, entfährt ihr ein ganz aufgeregtes Brummeln. Ich liebe diese Momente, wenn sich ein Pferd an seinen eigenen Fähigkeiten zu freuen scheint. 😊

P.S.: Und wie ulkig die Landung nach dem Steigen aussieht.